Häufig wird angenommen, dass digitale Kommunikation im Gesundheitswesen nur begrenzte Verbesserungen gegenüber bisherigen Verfahren bringt. Die Ergebnisse des TI-Atlas zeigen jedoch: Viele Einrichtungen nehmen durch digitale Anwendungen spürbare positive Effekte wahr und drei Viertel der Leistungserbringenden sehen in der Vernetzung von Versorgungsbeteiligten das größte Potenzial.
Die positiven Auswirkungen auf die Vernetzung und die Kommunikation werden durch die jeweiligen TI-Anwendungen unterstützt:
So ermöglicht der Kommunikationsdienst KIM den sicheren und sektorenübergreifenden Austausch medizinischer Dokumente, wobei Einrichtungen insbesondere von zeitlichen Entlastungen im Arbeitsalltag berichten.
Eine zentrale Rolle spielt auch die elektronische Patientenakte (ePA). Zwar ist sie kein Kommunikationskanal im engeren Sinne, fungiert jedoch zunehmend als zentrale Basis für die digitale Zusammenarbeit: Befunde, Medikationsinformationen oder Arztbriefe können dort strukturiert eingesehen werden und bilden die Grundlage für weiterführende Abstimmungen zwischen den Versorgungsbeteiligten.
Ergänzend ermöglicht der TI-Messenger eine schnelle und sichere Echtzeit-Kommunikation im Gesundheitswesen, etwa für Rückfragen oder kurzfristige Absprachen.