Interoperabilität im Gesundheitswesen

Datenaustausch leicht gemacht

Das Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen (KIG) taktet, fördert und fordert bessere Standards in der Medizin und arbeitet eng mit verschiedenen Institutionen und Stakeholdern zusammen - im Sinne des Mandats im Digitalgesetz. Mit dem Interop Council sind fundierte Beraterinnen und Berater an der Seite des KIG. Außerdem erweitert der Expertenkreis das Netzwerk, um gemeinsam die verschiedenen Aktivitäten im Kontext der Interoperabilität zu harmonisieren. Das Kompetenzzentrum übernimmt dabei die ganzheitliche Ende-zu-Ende-Prozessverantwortung.

Das Kompetenzzentrum ist bei der gematik angesiedelt und eine logische Weiterentwicklung auf Basis der Arbeit der bisherigen Koordinierungsstelle für Interoperabilität. Das Mandat des KIG umfasst insbesondere folgende Aufgaben:

  • zentrale Koordinierung und Priorisierung von Bedarfen
  • Entwicklung, Beauftragung und Festlegung von Standards, Profilen, Leitfäden, Informationsmodellen, Referenzarchitekturen und Softwarekomponenten
  • Zertifizierung von Primärsystemen mittels Konformitätsbewertung (KOB), ob verbindliche Standards konform umgesetzt wurden
  • transparente Öffentlichkeitsarbeit durch den Betrieb und die Weiterentwicklung der Wissensplattform INA, der Lernplattform L-INA sowie Listung von KOB-zertifizierten Systemen
  • Organisation und Administration aller notwendigen Prozesse der Zusammenarbeit und Nachhalten der Ergebnisse und Berichte für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

INA – die nationale Wissensplattform für Interoperabilität

Die Wissensplattform Interoperabilitäts-Navigator INA ist die zentrale Anlaufstelle für Interoperabilität in der digitalen Medizin.

Co-Creation mit vielfältigen Expert:innen

Das Interop Council ist ein interdisziplinäres Expertengremium, das thematische Vorbereitungen, fachliche Bewertungen und Empfehlungen für eine bessere Interoperabilität in Deuschland in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum einbringt. 

Es repräsentiert die unterschiedlichen Bereiche im Gesundheitswesen und bewertet und priorisiert in einer gemeinsamen 360-Grad-Betrachtung die spezifischen Herausforderungen und Probleme für den interoperablen Datenfluss und die Datennutzung in der Medizin. 

Der IOP-Expertenkreis umfasst derzeit über 260 Expertinnen und Experten, die sich in unterschiedlichen Formaten, wie z. B. Arbeitskreisen zu verschiedenen Themenstellungen, engagieren und sich somit für eine stärkere Versorgungsnähe sowie Nutzerzentriertheit einsetzen. -> Mehr zu Mitwirkungsmöglichkeiten

Die Interop Roadmap 2026-2027

Gemeinsam haben das KIG, das Interop Council und der Expertenkreis einen transparenten Fahrplan für die nächsten zwei Jahre entwickelt. Die Interop Roadmap ist die Fortschreibung der Planung und Umsetzung strategischer Ausrichtung von IOP Aktivitäten, um ein langfristiges Zielbild zu erreichen: bessere Medizin durch mehr Interoperabilität zu gestalten. 

Zur Interop Roadmap

Downloads

Das Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen (KIG)

In Kürze
PDF | 2 MB | 22.04.2024
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The competence centre for Interoperability in Healthcare

In short
PDF | 2 MB | 22.04.2024
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