DMEA 2026 Tag 2
Programm
Mittwoch, 22.04.2026
Das Programm wird regelmäßig aktualisiert
#mitmachen, Treffpunkt gematik, Halle 1.2 Messestand D – 108
10:00-11:00 Uhr
Meetup & Talk gematik x Notfallversorgung, mit Dr. Johanna Ludwig und Mirjam Scholz
Daten in der Rettungskette – Was brauchen wir wirklich? Wie gelingt ein schneller, klarer und verlässlicher Informationsfluss entlang der Rettungskette? Welche Herausforderungen erleben Sie heute bei Kommunikation, Informationsaustausch und Datenverfügbarkeit? Welche zusätzlichen Informationen würden Ihren Einsatzalltag spürbar verbessern – und warum? Kommen Sie vorbei und teilen Sie Ihre Perspektive!
11:00-12:00 Uhr
Recruiting Sprechstunde, mit Vito Antonio Hennig und Thorben Bardowicks
Das Recruiting Team steht Dir für Fragen rund um das Bewerben und Arbeiten bei der gematik zur Verfügung und Du kannst Deine Fragen zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen mit uns besprechen.
12:00-13:00 Uhr
- Snacks & Talks mit Timo Frank und Studierenden
Was macht die gematik eigentlich – und möchtest du #mitmachen? Studierende erhalten in unserem Meetup Antworten und Einblicke in die Aufgaben und Themen der gematik. Sei dabei!
13:00-14:00 Uhr
Meetup zur TI 2.0 für Primärsystem-Hersteller, mit Roberto Hengst, Sebastian Mähner und Gästen
Medizinische Versorgung findet überall statt – in Kliniken, Praxen oder direkt zuhause. Die TI 2.0‑Dienste ermöglichen Ärzt:innen, Pflegefachpersonen, Hebammen und weiteren Heilberufler:innen künftig einen sicheren Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) auch über das Internet – und damit ortsunabhängig und flexibel. In unserem Meetup stellen Expert:innen praxisnahe Showcases zu zentralen TI 2.0‑Komponenten vor.Live‑Showcases:
1. Praxis‑Demo: PoPP, Zeta und VSDM 2.0 in Kombination
Wie PoPP, Zeta und VSDM 2.0 gemeinsam den sicheren Zugriff auf die ePA über einen Standard‑Kartenleser ermöglichen – live demonstriert anhand der Open‑Source‑Implementierungen von Service Health.
Manuel Blechschmidt – CEO & Gründer Service Health (auch täglich um 11 Uhr am Stand der gematik)2. Praxis‑Demo: Zero‑Trust‑Architektur für TI 2.0
Wie Hersteller die Zero Trust Komponenten und den PoPP-Service integrieren können – als Voraussetzung für die TI 2.0 und die Umstellung auf VSDM 2.0 – erläutert die tech@spree GmbH.
Heinz Wilming – Geschäftsführer tech@spree GmbH (täglich um 13 Uhr am Stand der gematik)3. Praxis-Demo: Abrufe aus dem Primärsystem tomedo für PoPP und VSDM
Marc Kansy – Senior PR-Manager TI Zollsoft4. Praxis‑Demo: PoPP im Einsatz für Hebammen
Hebammen arbeiten oft mobil und allein. Mit der modernen TI 2.0 können sie jederzeit sicher auf medizinische Informationen zugreifen. Das erleichtert die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien spürbar. Wie der moderne TI‑Zugang mit PoPP für Hebammen einfach und ohne physikalische Karte (SMC-B) funktioniert, demonstriert Nana Lohmanns.
Nana Lohmanns – Founder & CEO, verkstedt (auch täglich um 14 Uhr am Stand der gematik sowie am Stand von ehex Halle 1.2, Stand F-108 und opta data Halle 1.2, Stand E-110)5. Praxis-Demo: In dieser Demo wird gezeigt, wie in einem Setup mit RISE TI‑Gateway und PoPP‑Client die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mobil per einfachem NFC‑Leser ausgelesen wird. Dabei wird der PoPP‑Service genutzt. Mit dem abgerufenen PoPP‑Token wird anschließend ein VSDM‑Datensatz vom gematik‑VSDM 2.0‑Mock‑Fachdienst geladen und angezeigt. Durch den Einsatz eines virtuellen Konnektors mit HSM‑B im Hintergrund ist der gesamte Ablauf ohne PIN‑Eingabe möglich. Die sichere Verbindung zur Telematikinfrastruktur erfolgt dabei flexibel über ein softwarebasiertes VPN (WireGuard).
Daniela Köhle – Project Manager RISE (direkt am Nachbarstand Halle 1.2, Stand D-109)
Last but not least: Das Kompetenzzentrum für Interoperabilität (KIG) gibt einen kurzen Ausblick auf die anstehende Konformitätsbewertung zum digital gestützten Medikationsprozess der ePA 3.0.
14:00-15:00 Uhr
Meetup mit Kassenvertreter:innen, mit Lena Dimde und Christian Dransfeld
Im Zentrum stehen die ePA und die Gesundheits-ID, zwei zentrale Bausteine für eine moderne, vernetzte Versorgung.
Nach einem kompakten Impuls führt Benny Bennet Jürgens (Nect GmbH) in einem Showcase durch das ePass‑Verfahren und stellt die Funktionsweise sowie erste Erfahrungen vor.
Im Anschluss bleibt Raum für ein offenes Get‑together – für Austausch, Fragen, Diskussionen und neue Impulse direkt „in person“. Wir freuen uns darauf, gemeinsam weiterzudenken.
15:00-16:00 Uhr
Meetup Developer Portal mit Dennis Hahn & Ugo Briasco
Ausgehend von einer Umfrage auf der DMEA 2025 befindet sich das gematik Developer Portal aktuell in der Pilotphase und wird als zentrale Plattform erprobt, um den Einstieg in die Telematikinfrastruktur (TI) zu vereinfachen.
Aktuell konzentrieren wir uns auf die Entwicklung und Integration zweier zentraler Bausteine: API‑Portal und Contract Testing
In diesem Meetup geben wir euch einen Einblick in den Status quo der Pilotphase sowie den aktuellen Stand der Plattform. Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit euch über die nächsten Ziele, Herausforderungen und Entwicklungsschritte diskutieren.
Kommt vorbei, lernt das Developer Portal aus erster Hand kennen, teilt euer Feedback und gestaltet mit uns die Zukunft der TI‑Entwicklungsplattform.
17:00-18:00 Uhr
Meetup Europa x gematik, mit Beatrice Kluge, Daniela Spießberger, Charly Bunar und Lea Winter
Die Weiterentwicklung der europäischen Gesundheitsversorgung wirft zentrale Fragen auf – besonders dort, wo Patient:innen sich über Ländergrenzen hinweg bewegen. In unserem Meetup widmen wir uns der Frage, wie grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung verständlich und alltagsnah vermittelt werden kann.
Am Beispiel von ePrescription/eDispensation und der Patient Summary zeigen wir, wie wichtige medizinische Informationen sicher, interoperabel und nutzbar bereitgestellt werden können – sowohl für Behandelnde als auch für Patient:innen.
Im Anschluss laden wir zu einem offenen Networking ein: Zeit für Austausch, Fragen, Perspektiven und persönliche Gespräche.
gematik auf anderen Bühnen
10:15-11:00 Uhr (Stage 5.2, Halle 5.2)
- Digitale Medizin = gerechtere Medizin? Eine Oxford Style Debate zur Gender Health Gap mit Brenya Adjei (Geschäftsführerin gematik)
Mit der Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen rücken Datennutzung, Interoperabilität und der Zugang zu Forschungsdaten stärker in den Mittelpunkt.
Die digitale Transformation verspricht mehr gesundheitliche Chancengleichheit – durch effizientere Prozesse, bessere Datengrundlagen und eine stärkere Patientenorientierung.
Doch die zentrale Frage bleibt: Können technologische Innovationen bestehende strukturelle Ungleichheiten überwinden – oder verfestigen sie diese durch algorithmische Pfadabhängigkeiten?
Gerade in Zeiten datengetriebener Medizin gewinnt diese Debatte an Bedeutung. Denn die Gender Health Gap ist kein bloßes soziales Phänomen, sondern eine medizinische Realität mit konkreten klinischen Konsequenzen. Studien zeigen strukturelle Unterschiede etwa bei diagnostischen Verzögerungen, Evidenzlücken in Forschung und Studienpopulationen sowie datengetriebenen Verzerrungen in digitalen Systemen.
Gleichzeitig wird in der medizinischen Fachcommunity zunehmend von geschlechtersensibler Medizin gesprochen. Sie berücksichtigt sowohl biologische Unterschiede als auch soziale und gesellschaftliche Faktoren– und nimmt damit die gesundheitlichen Bedürfnisse aller Geschlechter und Identitäten in den Blick. Im Rahmen der DMEA sparks und der Programmschwerpunkte Gender Health und Internationalität bringen wir Expert:innen aus Gesundheitspolitik, medizinischer Praxis, Diversitätsforschung und digitaler Innovation auf die Bühne. In einer Oxford Style Debate diskutieren sie pointiert und kontrovers: Kann digitale Medizin helfen, gesundheitliche Ungleichheiten zu überwinden – oder reproduzieren Daten, Algorithmen und Technologien bestehende strukturelle Verzerrungen?
Das Publikum entscheidet: Zu Beginn und am Ende der Debatte wird abgestimmt, ob Digitalisierung tatsächlich ein Weg zu mehr gesundheitlicher Gerechtigkeit sein kann.
Kommen Sie vorbei und werden Sie Teil der Debatte!
11:15-12:00 Uhr (Hub 1, Halle 1.2)
- TI-Finanzierung trifft TI 2.0: Verantwortung und der sichere Übergang in neue Betriebsmodelle mit Dr. Florian Hartge (Geschäftsführer, gematik)
Die Telematikinfrastruktur befindet sich mit der TI 2.0 in einem grundlegenden Wandel hin zu einer offenen, cloudfähigen Architektur (im Sinne dynamisch betreibbarer Dienste). Mit diesem Übergang rücken Fragen zu Finanzierung, Verantwortung und Sicherheit in den Mittelpunkt. Die Session beleuchtet, wie eine nachhaltige Finanzierung aussehen kann, welche Rollen Politik, Selbstverwaltung und Industrie künftig übernehmen und wie der sichere Umstieg für Leistungserbringer gelingt. Dabei werden Chancen, Risiken und notwendige Rahmenbedingungen für eine praxistaugliche TI 2.0 diskutiert.
12:15-13:00 Uhr (Box 1, Halle 4.2)
- bvitg-Debattierclub mit Dr. Florian Fuhrmann
13:25-14:10 Uhr (Box 1, Halle 4.2)
- Intersektorale Interoperabilität – AMTS als Dreh- und Angelpunkt in der ePA mit Maike Frieben (Produkt Managerin, gematik)
Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) steht im Zentrum einer sektorenübergreifenden Versorgung – und zugleich vor großen Herausforderungen. Brüche zwischen ambulanter und stationärer Behandlung, Medienwechsel zwischen Sektoren sowie unvollständige oder nicht aktuelle Medikationsinformationen bergen Risiken für Patient:innen und erschweren effiziente Versorgungsprozesse.
Die Session startet mit Erfahrungen aus der Versorgungspraxis: Ärztliche, pharmazeutische und klinische Perspektiven zeigen auf, wo der digitale Medikationsprozess heute an Grenzen stößt, welche Risiken daraus entstehen und wie sich diese im Versorgungsalltag konkret auswirken. Darauf aufbauend werden kritische Prozesspfade entlang der Medikation – von der Verordnung über die Abgabe bis zur Anwendung und Anpassung – sektorenübergreifend diskutiert. Im zweiten Teil richtet sich der Blick nach vorn: Welche fachlichen und technischen Lösungsansätze sind notwendig, um AMTS als gemeinsamen Ankerpunkt in der elektronischen Patientenakte (ePA) zu etablieren? Welche Erwartungen haben die einzelnen Sektoren an interoperable Medikationsdaten, Entscheidungsunterstützung und Zusammenarbeit? Und wie kann Interoperabilität dazu beitragen, Verantwortung zu teilen, statt zu verschieben? Die Session schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen rund um ePA, digitale Medikationsprozesse und AMTS, wie eine sichere, durchgängige und sektorenübergreifende Medikation realistisch erreicht werden kann.
14:30-17:30 Uhr (SEMINAR ROOM, Halle 6.3)
- EUDI -Wallet in der Praxis - Anwendungsfälle und Umsetzung mit Dr. Florian Hartge (Geschäftsführer gematik)
Die verpflichtende Einführung der EUDI (EU Digital Identity) Wallet zum 1.1.2027 durch die Mitgliedsstaaten der EU bietet umfangreiche neue Möglichkeiten zum Nachweis der Identität einer Person sowie der verbindlichen Bereitstellung persönlicher Angaben und von Ausweisen.
Ziel des Seminars ist es, das Konzept der EUDI-Wallet und vorzustellen und den geplanten Funktionsumfang der EUDI-Wallet kennen zu lernen. Das Seminar wird Antworten auf Fragen der Nutzer geben, wie persönliche Ausweise (eGK, Organspende, Bluter, …) oder berufsbezogene Ausweise (HBA, Mitarbeiterausweis, berufliche Qualifikationen, …) in der Wallet abgebildet werden können. Gleichermaßen wird die initiale Zuordnung einer eindeutigen Identität zur Wallet ein Thema sein. Das Vorgehen zur Nutzung bei einem Arztbesuch, beim Zugriff auf die „Akte für Alle“, zum Nachweis einer Qualifikation oder zur Signatur wird den Einsatz der EUDI-Wallet im täglichen Leben demonstrieren. Neben den auf die Nutzung bezogenen Fragen betrachtet das Seminar zudem die Integration der EUDI-Wallet mit bestehenden und zukünftigen Anwendungen auf Basis des zugehörigen „Architecture and Reference Frameworks (ARF)“.
Im Ergebnis sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, die Nutzungsszenarien der EUDI-Wallet mit ihren Lösungen und Verfahren zum Nachweis der
Identität und von persönlichen Attributen zu bewerten, auszuwählen und eine mögliche Integration zu planen.
15:15-16:00 Uhr (Box 1, Halle 4.2)
- KIS: Bereit für die Zukunft? mit Dr. Johanna Ludwig (Leiterin Stabsstelle Versorgung, gematik)
Die Veröffentlichung der Vorhabenplanung des BMG für das Jahr 2026 wurde mit großer Spannung erwartet. Auch nach dem Vorliegen der Übersicht bleiben immer noch zahlreiche komplexe Fragestellungen zur Transformation der Gesundheitslandschaft offen.
In diesem Panel möchten wir gemeinsam diskutieren, wie eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung gestaltet werden kann – mit den Menschen im Mittelpunkt und einem Klinikalltag, der durch ein modernes KIS sinnvoll unterstützt wird.
Dabei stehen zentrale Fragen im Fokus:
- Wie kann die Transformation des Gesundheitssystems so gestaltet werden, dass sie in der Praxis ankommt?
- Kann eine stärkere Harmonisierung der föderalen unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein Teil der Lösung sein?
-Welche Impulse sind notwendig, um eine tragfähige Entwicklung kurz-, mittel- und langfristig sicherzustellen?
- Welche Anforderungen bestehen an KIS, um die Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten?
Diese und weitere spannende Fragestellungen möchten wir uns gemeinsam mit den Panelteilnehmenden widmen, unter dem generellen Motto: „Sind die KIS bereit für die Zukunft?
15:45-16:05 Uhr (Stage 6.2, Halle 6.2)
- Keynote: Dr. Florian Fuhrmann | Wer wird zukünftig die Versorgung steuern - Politik, Selbstverwaltung oder die Digitalisierung? mit Dr. Florian Fuhrmann (Geschäftsführer, gematik)
Das deutsche Gesundheitssystem steht unter Druck: steigende Kosten, Fachkräftemangel und eine fragmentierte Versorgungslandschaft machen deutlich, dass die bisherigen Steuerungsmechanismen an ihre Grenzen stoßen. Ineffiziente Prozesse, isolierte Datensysteme und mangelnde Vernetzung kosten Zeit, Ressourcen – und im schlimmsten Fall Menschenleben. Ein „Weiter so" ist keine Option.
Die Keynote stellt die zentrale Frage: Wer steuert die Versorgung von morgen – die Politik, die Ärztin am Bett oder das digitale System im Hintergrund? Und vor allem: Wie müssen wir die Steuerung neu denken, damit sie den Anforderungen einer modernen, bedarfsgerechten Versorgung gerecht wird?
16:15-17:00 Uhr (Box 2, Halle 6.2)
- Listen and Repeat @ EU – Auf welchen Lessons Learned baut die nächste Generation auf? mit Daniela Spießberger (EU Policy Advisor for Digital Health, gematik)
In vielen europäischen Ländern wurden in den letzten Jahren nationale eHealth-Lösungen aufgebaut – mit unterschiedlichen Strategien, Governance-Modellen und Erfolgsfaktoren. Für Young Professionals heißt das: Wir gestalten in einem bereits regulierten und gewachsenen Umfeld, in dem zugleich noch viel Potenzial für Skalierung, Interoperabilität und echten Versorgungsnutzen steckt.
Im Panel diskutieren Akteur:innen aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern – aus Regulierung, Selbstverwaltung und Industrie – ihre wichtigsten Learnings aus Einführung und Skalierung dieser Projekte. Der Fokus liegt auf dem Mehrwert der europäischen Vernetzung durch die junge Generation: Best Practices schneller teilen, Fehler nicht wiederholen und erfolgreiche Ansätze länderübergreifend adaptieren. Dabei liefert das Panel konkrete Impulse, wie grenzüberschreitender Austausch nationale Initiativen beschleunigt und europäische eHealth-Strategien nachhaltiger und praxisnäher macht.
17:15-18:00 Uhr (Hub 1, Halle 1.2)
- Akzeptanz der elektronischen Patientenakte (ePA): Strategie, Interoperabilität und Versorgungspraxis im Realitätscheck mit Lena Dimde (Product Owner,in ePA gematik)
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist das Herzstück der digitalen Transformation im deutschen Gesundheitswesen – und ein zentrales Vorhaben der Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Mit der ePA sollen sektorübergreifende Versorgung, Patientensouveränität und Effizienz nachhaltig gestärkt werden.
Doch Strategie allein schafft noch keine Akzeptanz. Der Erfolg der ePA entscheidet sich im Versorgungsalltag – bei Leistungserbringern, Patientinnen und Patienten sowie bei den Herstellern der Primärsysteme.
In diesem Panel diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Infrastruktur, Versorgung und Industrie – darunter das Bundesministerium für Gesundheit, die gematik, die Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie medatixx – die zentralen Herausforderungen auf dem Weg zu einer breit akzeptierten ePA.
17:15-18:00 Uhr (Hub 2, Halle 5.2)
- Digitalisierung in der Pflege: Mehr Entlastung oder doch mehr Belastung? mit Dr. Anika Heimann-Steinert (Produktmanagerin Pflege, gematik)
Die ambulante, teil und vollstationäre Akut – und Langzeitpflege, steht seit Jahren vor der Aufgabe, die zahlreichen gesetzlichen Bestrebungen für eine nutzenstiftende Digitalisierung in der Pflege umzusetzen. Ob es Pflegepersonalbemessungen, der Anschluss an die TI oder die vollelektronische Abrechnung sind, betroffen sind sowohl große Krankenhäuser, kleine Pflegedienste oder Altenpflegeeinrichtung. Dabei entstehen oft finanzielle, strukturelle und organisatorische Herausforderungen. Die Einrichtungen und das Pflegepersonal müssen die Digitalisierungsmaßnahmen oft in einem Spannungsfeld zwischen Qualität, Komplexität und Nutzen-Kosten realisieren. Führen die Maßnahmen zu den gesetzten Zielen, steht die Pflege vor einer Überforderung oder steigt die Qualität und eine Entlastung der zu Pflegenden ist bereits heute spürbar? Diese Fragen wollen wir auf der diesjährigen DMEA 2026 mit Stakeholdern aus der Pflege und Ihnen diskutieren.
Programm/Ablauf
Veranstaltung in Ihren Kalender aufnehmen: