Grenzüberschreitender digitaler Gesundheitsdatenaustausch – Europäische Delegation bei der gematik
Knapp 50 Vertreterinnen und Vertreter aus 14 europäischen Ländern sowie der Europäischen Kommission sind in der letzten Woche der Einladung der gematik gefolgt – digital und auch vor Ort. Ziel der Expert:innen-Gruppe, bestehend aus Delegierten der Gesundheitsministerien und Digital-Health-Agenturen, war es, die nächsten Schritte für den grenzüberschreitenden Gesundheitsdatenaustausch zu erarbeiten.
Fokus auf NCPeH und EHDS
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der fachliche Austausch zum National Contact Point for eHealth (NCPeH) sowie die Diskussion zentraler Anforderungen im Kontext des European Health Data Space (EHDS). Dabei ging es insbesondere um architektonische Fragestellungen für eine sichere und leistungsfähige grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in Europa.
Sicherer europaweiter Datenaustausch
Der NCPeH fungiert als Gateway zwischen der deutschen Telematikinfrastruktur (TI) und der europäischen Gesundheitsinfrastruktur MyHealth@EU: Künftig können Versicherte ihre medizinischen Daten wie Befunde oder elektronische Rezepte auch im europäischen Ausland sicher und sektorenübergreifend nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens lag auf dem Thema Sicherheit, um den Schutz sensibler Gesundheitsdaten zu gewährleisten.
Die europäische Expert:innen-Gruppe setzt mit dem Treffen ihre enge Zusammenarbeit fort, stärkt die Voraussetzungen für einen vernetzten digitalen Gesundheitsraum und treibt gemeinsam die nächsten Schritte für den europaweiten Gesundheitsdatenaustausch voran.