"All in One": TI-Messenger kann künftig auch über Softwaresysteme für Gesundheitseinrichtungen genutzt werden
Die neue Spezifikation für den TI-Messenger bietet weitere Nutzungsmöglichkeiten: Anbieter von Primärsystemen können mit Veröffentlichung der neuen Spezifikation die Anwendung in eigene Lösungen integrieren. Dies hat den Vorteil, dass Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen für das Austauschen sicherer Kurznachrichten nicht mehr zwischen mehreren Anwendungen und Geräten hin- und herwechseln müssen, sondern den Messengerdienst direkt über die Oberfläche ihres Softwaresystems nutzen können. Da das Softwaresystem in (Zahn-)Arztpraxis, Apotheke und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens täglich zum Einsatz kommt, bringt diese neue Funktion besonders viel Komfort für Einrichtungen. Anbieter können entscheiden, ob sie den TI-Messenger in ihre Lösungen einbauen. Eine Verpflichtung besteht nicht.
Für mehr organisationsinterne Orientierung sorgt auch eine weitere Funktion: Künftig können Einrichtungen für einen gemeinsam genutzten Chat mit bspw. einer weiteren Praxis und einem Versicherten eigene Bezeichnungen im Softwaresystem festlegen. So kann ein und derselbe Kommunikationsraum unterschiedliche Benennungen haben, die individuell auf die jeweilige Einrichtung ausgerichtet ist.
Auch der Austausch strukturierter Daten sowie die eindeutige Identifizierung von Kommunikationspartnern innerhalb des TI-Messenger-Netzwerkes werden durch die neue Spezifikation unterstützt.
Wie der TI-Messenger in der Versorgung genutzt werden kann, zeigt das Video aus der Elefantenapotheke in Hamburg. Apothekerin Sabine Haul berichtet, wie sie die Anwendung im Zusammenspiel mit anderen Einrichtungen nutzt.
Das Video und weitere Infos auf der gematik-Website: TI-Messenger: Schnelle Kommunikation im Gesundheitswesen