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Digitale Gesundheitsversorgung im Überblick
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Sichere Infrastruktur 

Bessere Versorgung 

Digitale Anwendungen 

Die gematik im Wandel

Die TI verbindet...

Gemeinsam für die Digitalisierung:

Die gematik arbeitet mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern zusammen, um das Gesundheitswesen digital zu vernetzen.

> 332.700

Gesundheitseinrichtungen

Vernetzt das gesamte Gesundheitswesen – von der Arztpraxis bis zur Pflege für reibungslose Abläufe und bessere Zusammenarbeit im Alltag.

> 84,3 Mio.

Versicherte

Erreicht nahezu alle Menschen in Deutschland und ermöglicht eine sichere, digital unterstützte Versorgung.

~ 340

Drittanbieter

Bringen Innovationen in die Versorgung und entwickeln neue digitale Anwendungen für den Alltag.

~ 306

Organisationen

Gestalten Standards, Prozesse und Zusammenarbeit und treiben die Digitalisierung gemeinsam voran.

~ 936

Kostenträger

Sichern den Zugang zur Versorgung und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Finanzierung.

Sichere Infrastruktur

Die Telematikinfrastruktur ist die Grundlage der digitalen Gesundheitsversorgung. Sie sorgt für sichere Verbindungen, stabile Anwendungen und einen geschützten Umgang mit sensiblen Daten.

Die Telematikinfrastruktur entwickelt sich von einem festen, hardwaregebundenen Netzwerk zu einer flexiblen Plattform, die über das Internet erreichbar ist.

👉 Beispiel:
Eine Ärztin kann künftig auch beim Hausbesuch oder in der Videosprechstunde auf Anwendungen zugreifen – ohne an die Praxis gebunden zu sein.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • Zugriff auf TI‑Anwendungen unabhängig vom Ort
  • weniger Abhängigkeit von stationärer Hardware
  • mehr Flexibilität im Versorgungsalltag

Die TI ist von Grund auf sicher aufgebaut. Mit dem Zero‑Trust‑Prinzip wird jeder Zugriff überprüft und nur auf notwendige Daten beschränkt.

👉 Beispiel:
Auch bekannte Nutzer müssen sich bei jedem Zugriff erneut authentifizieren – automatisch und im Hintergrund.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • Zugriff nur nach eindeutiger Identifikation
  • Datenzugriff auf das notwendige Minimum begrenzt
  • kontinuierliche Sicherheitsprüfung

Damit medizinische Anwendungen genutzt werden können, muss ein Versorgungskontext nachgewiesen werden. PoPP ermöglicht diesen Nachweis erstmals auch mobil und ortsunabhängig.

👉 Beispiel:
Pflegekräfte oder Ärzt:innen können bei Hausbesuchen direkt auf ePA oder E‑Rezept zugreifen – ohne zusätzliche Technik.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • Zugriff auf Anwendungen auch unterwegs
  • kein stationäres Kartenterminal mehr nötig
  • Grundlage für Telemedizin und mobile Versorgung

Der Zugang zur TI wird einfacher:
Physische Karten werden zunehmend durch digitale Identitäten ersetzt.

👉 Beispiel:
Ärztinnen und Ärzte können sich künftig per Smartphone authentifizieren statt mit Karte und Terminal.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • GesundheitsID für Versicherte
  • digitale Institutionsausweise (HSM‑B)
  • ortsunabhängige Nutzung

Das sagen unsere Expert:innen...

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Illustration zu Dr. Florian Hartge

Dr. Florian Hartge

Geschäftsführung der gematik
„In den kommenden Jahren werden wir Spezialhardware immer mehr durch Software ersetzen. Wenn die TI handlicher und einfacher nutzbar wird, lassen sich Versorgungslücken noch effektiver schließen.“

Illustration zu Juliane Meyer

Juliane Meyer

Chief Operating Officer
„Das Thema Komplexität der TI beschäftigt uns. Die Zero-Trust-Architektur soll diese deutlich verringern. Hardware wird zunehmend verschwinden, und damit sinkt die Fehleranfälligkeit. Neue Dienste wie PoPP* sind hochverfügbar, Dienstleister lassen sich klarer steuern. Mit Einführung der TI-2.0-Komponenten werden wir ein Produkt außerdem Ende zu Ende testen – im Zusammenspiel mit anderen Produkten. Entscheidend ist, dass wir den Rückbau der TI 1.0 ebenso vorantreiben, um die Komplexität tatsächlich spürbar zu reduzieren.“

Illustration zu Holm Diening

Holm Diening

Chief Security Officer
„Sicherheit ist nie statisch. Deshalb überwachen wir zugelassene Komponenten und Dienste im laufenden Betrieb. Den Rahmen dafür bildet ein Managementsystem für Informationssicherheit (ISMS). Darin führen wir als gematik etwa regelmäßige Audits und technische Sicherheitsanalysen bei Herstellern und Anbietern durch. Diese müssen die Sicherheit ihrer Systeme ebenfalls überwachen und die Ergebnisse direkt an uns übermitteln.“

Bessere Versorgung

Digitale Anwendungen verbessern die Versorgung vor allem dann, wenn sie im Alltag funktionieren. Im Mittelpunkt steht daher der konkrete Nutzen für Patient:innen und Leistungserbringende. Unser Ziel ist es, die Grundlage für digitale und vernetzte Anwendungen zu schaffen, welche die medizinische Versorgung verbessern, den Alltag erleichtern und Ressourcen effizienter einsetzen.

Digitale Anwendungen reduzieren administrative Aufgaben und erleichtern die tägliche Arbeit.

👉 Beispiel:
Rezepte oder Befunde müssen nicht mehr ausgedruckt und manuell verarbeitet werden.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • weniger Bürokratie
  • schnellere Abläufe
  • mehr Zeit für Patient:innen

Digitale Anwendungen vernetzen alle Beteiligten im Gesundheitswesen.

👉 Beispiel:
Arztpraxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen können Informationen direkt austauschen.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • schneller Informationsfluss
  • bessere Abstimmung
  • weniger doppelte Arbeit

Digitalisierung bedeutet nicht nur, Papier durch digitale Formulare zu ersetzen – Prozesse werden grundlegend neu gestaltet.

👉 Beispiel:
Anträge oder Verordnungen werden vollständig digital und effizient abgewickelt.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • weniger Medienbrüche
  • effizientere Abläufe
  • bessere Nutzerorientierung

Das sagen unsere Expert:innen...

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Illustration zu Dr. Florian Fuhrmann

Dr. Florian Fuhrmann

Vorsitzender der Geschäftsführung der gematik
„Digitalisierung funktioniert nur, wenn sie in der Versorgung auch genutzt wird. Das erreichen wir aber erst dann, wenn digitale Anwendungen die Menschen überzeugen. In der Sinnhaftigkeit und in der Handhabung gleichermaßen. Ein in der Theorie noch so perfektes Produkt wird scheitern, wenn es in der Praxis das Leben nicht leichter macht.“

Illustration zu Brenya Adjei

Brenya Adjei

Geschäftsführung der gematik
„Es geht darum, dass die Menschen heute und morgen adäquat versorgt werden, wo und wann es gebraucht wird. Dafür müssen die Daten der oder des Einzelnen zugänglich sein für diejenigen, die sie oder ihn versorgen. Aber auch für die Menschen selbst, denn Digitalisierung stärkt die Rechte der Patientinnen und Patienten und ihre Souveränität. Dieses Prinzip ist uns wichtig. Damit das funktioniert, brauchen wir einen klaren Rahmen und eine verlässliche Vertrauensbasis. Unser Ziel ist es, die Grundlage für digitale und vernetzte Anwendungen zu schaffen, welche die medizinische Versorgung verbessern, den Alltag erleichtern und ermöglichen, Ressourcen effizienter einzusetzen.“

Illustration zu Dr. Johanna Ludwig

Dr. Johanna Ludwig

Leiterin Stabsstelle Versorgung
„Das Ziel der Digitalisierung ist, dass pflegerisch oder medizinisch tätige Menschen wie ich mit den digitalen Anwendungen und Tools so arbeiten können, dass wir Patientinnen und Patienten sicherer und leichter behandeln können und wertvolle Zeit für die Versorgung zurückgewinnen. Zeit, die bislang in zu viel Bürokratie fließt und in analoge Kommunikation, die nicht nachhaltig ist.“

Illustration zu Dr. Thomas Kostera

Dr. Thomas Kostera

Lead Innovation Policy bei der Stabsstelle Versorgung
„Wer einfach nur digitale Formulare an die Stelle von Papierformularen setzt, übernimmt auch die alten Umwege und Ineffizienzen. Echte Transformation heißt, Prozesse von Grund auf digital und nutzerorientiert zu denken.“

Digitale Anwendungen

Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens wird die Gesundheitsversorgung von über 70 Millionen Menschen optimieren. Digitale Anwendungen werden entscheidend dazu beitragen, dass medizinische Informationen schneller und lückenloser verfügbar sind. Sie unterstützen Prozesse, verbessern Kommunikation und erleichtern die Versorgung.

Die elektronische Patientenakte bündelt medizinische Informationen zentral und macht sie für die Behandlung verfügbar.

👉 Beispiel:
Ärztinnen und Ärzte sehen sofort Vorerkrankungen, Medikamente oder Befunde.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • alle relevanten Informationen zentral verfügbar
  • bessere Entscheidungen möglich
  • weniger Wiederholungen für Patient:innen

KIM ermöglicht den sicheren Austausch von medizinischen Informationen.

👉 Beispiel:
Arztbriefe werden digital und sicher übermittelt statt per Fax oder Post.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • schnelle und sichere Kommunikation
  • strukturierter Informationsaustausch
  • Integration in bestehende Systeme

Das E‑Rezept ersetzt das Papierrezept und vereinfacht den Verordnungsprozess.

👉 Beispiel:
Rezepte können digital eingelöst werden – ohne zusätzlichen Arztbesuch.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • weniger Fehler bei Verordnungen
  • kein Papier mehr
  • ortsunabhängige Nutzung

Das sagt...

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Illustration zu Lena Dimde

Lena Dimde

Product Ownerin ePA, gematik
„Schon jetzt laden sehr viele medizinische Einrichtungen Dokumente in die Akten hoch. Doch es müssen alle mitmachen und ihren Beitrag leisten. Denn je mehr Informationen in der ePA stecken, desto größer ist ihr Nutzen für alle Beteiligten. Wir sollten gemeinsam zeigen, was die ePA leisten kann. Wenn medizinisches Fachpersonal die Akte konsequent befüllt und die vorhandenen Informationen nutzt, macht die ePA den Unterschied.“

Illustration zu Luisa Goltz

Luisa Goltz

Apothekerin in den WitzlebenApotheken in Berlin
„Mit der Einführung des E-Rezeptes hat sich der Apothekenalltag für uns hauptsächlich zum Besseren verändert. Es gibt keine Rezepte mehr mit fehlenden Versichertendaten, Arztdaten oder sogar fehlender Unterschrift – und damit auch viel weniger Formfehler. Bei Nichtlieferbarkeit oder unklaren Verordnungen können wir schnell Rücksprache mit dem Arzt halten. Und dieser kann aus der Ferne ein neues E-Rezept über eine Alternative ausstellen. Für den Patienten entfällt das Hin- und Herfahren oder -laufen. Außerdem ist es nun möglich, Verordnungen zu erfüllen, ohne dass der jeweilige Patient physisch vor Ort sein muss. Ein großer Vorteil bei bettlägerigen oder schwerkranken Patienten.“

Illustration zu Philipp Potratz

Philipp Potratz

Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei der St. Franziskus-Stiftung Münster
„KIM hat das Potenzial, unsere Kommunikation in der Pflege von Grund auf zu verändern. Was früher unkoordiniert per Fax, Telefon und Post lief, funktioniert heute digital, schnell und sicher – wenn wir alle diesen Weg gemeinsam gehen. KIM kann noch mehr, als die meisten denken.“

Illustration zu Dr. Alexander Mahnke

Dr. Alexander Mahnke

Oberarzt der Orthopädie in den Dr. Erler Kliniken Nürnberg
„In der Notfallambulanz ist die ePA Gold wert. Selbst wenn ein Schockraumpatient intubiert ist, können wir sofort sehen: Welche Allergien hat er? Nimmt er Blutverdünner? So können wir sicher und schnell reagieren.“

Die gematik im Wandel

Die gematik entwickelt und betreibt die digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen. Dabei steht der Nutzen für die Versorgung im Mittelpunkt aller Aktivitäten.

Die gematik richtet ihre Arbeit konsequent an der Verbesserung der Versorgung aus.

👉 Beispiel:
Digitale Lösungen werden danach bewertet, ob sie den Alltag wirklich erleichtern.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • Fokus auf Versorgungsnutzen
  • sichere und nutzbare Daten
  • Stärkung der Patientensouveränität

Die Digitalisierung entsteht im Austausch mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen.

👉 Beispiel:
Ärzt:innen, Pflegekräfte und weiteres Gesundheitspersonal geben Feedback, das direkt in die Weiterentwicklung einfließt.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • Einbindung der Praxis
  • kontinuierliche Verbesserung
  • gemeinsame Gestaltung

Die gematik entwickelt und betreibt die Telematikinfrastruktur.

👉 Beispiel:
Sie definiert Standards, sorgt für Sicherheit und koordiniert die Umsetzung.


✅ Was bedeutet das konkret?

  • zentrale Steuerung der TI
  • Zusammenarbeit mit Industrie und Partnern
  • kontinuierliche Weiterentwicklung

Das sagen unsere Expert:innen...

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Illustration zu Brenya Adjei

Brenya Adjei

Geschäftsführung der gematik
„Wir sehen Tag für Tag, wie sich die Menschen in der gematik mit vollem Einsatz für die gemeinsame Sache und den Sinn unserer Arbeit einbringen – nämlich dank der Digitalisierung die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Dafür wollen wir ein unterstützendes Umfeld schaffen. Und wir wollen auch zeigen, dass die gematik den wachsenden Ansprüchen an sich gerecht werden kann. Weil sie sich selbst hinterfragt und sich weiterentwickelt. Das führt zu mehr Zusammenarbeit und einem ehrlichen Miteinander – nach außen und nach innen.“

Illustration zu Julia Wille

Julia Wille

Chief Officer People, Culture & Organisation (PCO)
„Unsere Ansprüche an Flexibilität, Zusammenarbeit und Kreativität sind in den letzten Jahren immer mehr gewachsen. Unser Arbeitsumfeld spiegelt das wider und inspiriert uns. Wir wollen ein modernes, besseres Arbeiten für alle Kolleg:innen ermöglichen.“

Illustration zu Dr. Florian Fuhrmann

Dr. Florian Fuhrmann

Vorsitzender der Geschäftsführung der gematik
„Wir haben das Nutzenversprechen der gematik gemeinsam erarbeitet, mit unseren Gesellschaftern verabschiedet und veröffentlicht. Denn es ist wichtig, sich dazu zu bekennen, was wir für die Versorgung erreichen wollen. Es geht uns um Sicherheit und Zuverlässigkeit, um Versorgungsfokus und Alltagsnutzen, um Menschenzentrierung und Autonomie. Für uns bedeutet das, dass wir alles daransetzen, dass Gesundheitsdaten sicher und nutzbar bleiben und jede Person jederzeit die Kontrolle darüber behält. Wir stellen den Versorgungsnutzen unserer Arbeit bewusst in den Mittelpunkt und betrachten ihn als Leitmotiv unseres Handelns.“

Illustration zu Dr. Florian Hartge

Dr. Florian Hartge

Geschäftsführung der gematik
„Wir entwickeln und betreiben die Telematikinfrastruktur – sicher, zuverlässig und zur Verbesserung der Gesundheit für jeden Menschen und im Dienst der Allgemeinheit. Es spornt uns an, die Zugänge und die Nutzung der Digitalisierung nicht nur technisch-funktional, sondern auch ganz praxisbezogen auf das nächste Level zu heben. Deshalb schaffen wir mit der TI 2.0 den passenden Rahmen für einen zeitgemäßen Zugang zu digitalen Anwendungen. Sie ist ein weiterer Schritt hin zu einer digitalen Infrastruktur, die sich noch besser an die Wünsche und Anforderungen aus der praktischen Versorgung anpasst.“

„Die elektronische Patientenakte nutze ich und muss gar nichts mehr erklären. Ich gebe meine Karte ab und dann werde ich durchgelotst - das gefällt mir.“

Hedwig Haag, lebt seit 1999 mit der chronisch neurologischen Erkrankung Dystonie

„Die elektronische Patientenakte bietet ein großes Potenzial, weil alle Informationen an einem Ort sind, die Ärzte mit unterschiedlichen Spezialisierungen erhoben haben. Alle Personen, die mich behandeln, können auch darauf zugreifen.“

Ivo Rettig, lebt seit 2003 mit Diabetes Typ 1