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Digitale Gesundheitsversorgung im Überblick
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Die TI verbindet...
Gemeinsam für die Digitalisierung:
Die gematik arbeitet mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern zusammen, um das Gesundheitswesen digital zu vernetzen.
Sichere Infrastruktur
Die Telematikinfrastruktur ist die Grundlage der digitalen Gesundheitsversorgung. Sie sorgt für sichere Verbindungen, stabile Anwendungen und einen geschützten Umgang mit sensiblen Daten.
Die Telematikinfrastruktur entwickelt sich von einem festen, hardwaregebundenen Netzwerk zu einer flexiblen Plattform, die über das Internet erreichbar ist.
👉 Beispiel:
Eine Ärztin kann künftig auch beim Hausbesuch oder in der Videosprechstunde auf Anwendungen zugreifen – ohne an die Praxis gebunden zu sein.
✅ Was bedeutet das konkret?
- Zugriff auf TI‑Anwendungen unabhängig vom Ort
- weniger Abhängigkeit von stationärer Hardware
- mehr Flexibilität im Versorgungsalltag
Die TI ist von Grund auf sicher aufgebaut. Mit dem Zero‑Trust‑Prinzip wird jeder Zugriff überprüft und nur auf notwendige Daten beschränkt.
👉 Beispiel:
Auch bekannte Nutzer müssen sich bei jedem Zugriff erneut authentifizieren – automatisch und im Hintergrund.
✅ Was bedeutet das konkret?
- Zugriff nur nach eindeutiger Identifikation
- Datenzugriff auf das notwendige Minimum begrenzt
- kontinuierliche Sicherheitsprüfung
Damit medizinische Anwendungen genutzt werden können, muss ein Versorgungskontext nachgewiesen werden. PoPP ermöglicht diesen Nachweis erstmals auch mobil und ortsunabhängig.
👉 Beispiel:
Pflegekräfte oder Ärzt:innen können bei Hausbesuchen direkt auf ePA oder E‑Rezept zugreifen – ohne zusätzliche Technik.
✅ Was bedeutet das konkret?
- Zugriff auf Anwendungen auch unterwegs
- kein stationäres Kartenterminal mehr nötig
- Grundlage für Telemedizin und mobile Versorgung
Der Zugang zur TI wird einfacher:
Physische Karten werden zunehmend durch digitale Identitäten ersetzt.
👉 Beispiel:
Ärztinnen und Ärzte können sich künftig per Smartphone authentifizieren statt mit Karte und Terminal.
✅ Was bedeutet das konkret?
- GesundheitsID für Versicherte
- digitale Institutionsausweise (HSM‑B)
- ortsunabhängige Nutzung
Bessere Versorgung
Digitale Anwendungen verbessern die Versorgung vor allem dann, wenn sie im Alltag funktionieren. Im Mittelpunkt steht daher der konkrete Nutzen für Patient:innen und Leistungserbringende. Unser Ziel ist es, die Grundlage für digitale und vernetzte Anwendungen zu schaffen, welche die medizinische Versorgung verbessern, den Alltag erleichtern und Ressourcen effizienter einsetzen.
Digitale Anwendungen reduzieren administrative Aufgaben und erleichtern die tägliche Arbeit.
👉 Beispiel:
Rezepte oder Befunde müssen nicht mehr ausgedruckt und manuell verarbeitet werden.
✅ Was bedeutet das konkret?
- weniger Bürokratie
- schnellere Abläufe
- mehr Zeit für Patient:innen
Digitale Anwendungen vernetzen alle Beteiligten im Gesundheitswesen.
👉 Beispiel:
Arztpraxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen können Informationen direkt austauschen.
✅ Was bedeutet das konkret?
- schneller Informationsfluss
- bessere Abstimmung
- weniger doppelte Arbeit
Digitalisierung bedeutet nicht nur, Papier durch digitale Formulare zu ersetzen – Prozesse werden grundlegend neu gestaltet.
👉 Beispiel:
Anträge oder Verordnungen werden vollständig digital und effizient abgewickelt.
✅ Was bedeutet das konkret?
- weniger Medienbrüche
- effizientere Abläufe
- bessere Nutzerorientierung
Digitale Anwendungen
Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens wird die Gesundheitsversorgung von über 70 Millionen Menschen optimieren. Digitale Anwendungen werden entscheidend dazu beitragen, dass medizinische Informationen schneller und lückenloser verfügbar sind. Sie unterstützen Prozesse, verbessern Kommunikation und erleichtern die Versorgung.
Die elektronische Patientenakte bündelt medizinische Informationen zentral und macht sie für die Behandlung verfügbar.
👉 Beispiel:
Ärztinnen und Ärzte sehen sofort Vorerkrankungen, Medikamente oder Befunde.
✅ Was bedeutet das konkret?
- alle relevanten Informationen zentral verfügbar
- bessere Entscheidungen möglich
- weniger Wiederholungen für Patient:innen
KIM ermöglicht den sicheren Austausch von medizinischen Informationen.
👉 Beispiel:
Arztbriefe werden digital und sicher übermittelt statt per Fax oder Post.
✅ Was bedeutet das konkret?
- schnelle und sichere Kommunikation
- strukturierter Informationsaustausch
- Integration in bestehende Systeme
Das E‑Rezept ersetzt das Papierrezept und vereinfacht den Verordnungsprozess.
👉 Beispiel:
Rezepte können digital eingelöst werden – ohne zusätzlichen Arztbesuch.
✅ Was bedeutet das konkret?
- weniger Fehler bei Verordnungen
- kein Papier mehr
- ortsunabhängige Nutzung
Die gematik im Wandel
Die gematik entwickelt und betreibt die digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen. Dabei steht der Nutzen für die Versorgung im Mittelpunkt aller Aktivitäten.
Die gematik richtet ihre Arbeit konsequent an der Verbesserung der Versorgung aus.
👉 Beispiel:
Digitale Lösungen werden danach bewertet, ob sie den Alltag wirklich erleichtern.
✅ Was bedeutet das konkret?
- Fokus auf Versorgungsnutzen
- sichere und nutzbare Daten
- Stärkung der Patientensouveränität
Die Digitalisierung entsteht im Austausch mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen.
👉 Beispiel:
Ärzt:innen, Pflegekräfte und weiteres Gesundheitspersonal geben Feedback, das direkt in die Weiterentwicklung einfließt.
✅ Was bedeutet das konkret?
- Einbindung der Praxis
- kontinuierliche Verbesserung
- gemeinsame Gestaltung
Die gematik entwickelt und betreibt die Telematikinfrastruktur.
👉 Beispiel:
Sie definiert Standards, sorgt für Sicherheit und koordiniert die Umsetzung.
✅ Was bedeutet das konkret?
- zentrale Steuerung der TI
- Zusammenarbeit mit Industrie und Partnern
- kontinuierliche Weiterentwicklung