20.12.2021

Pressemitteilung | Interoperabilität im Gesundheitssystem fördern und fordern

Das nationale Expertengremium für Interoperabilität im Gesundheitswesen nimmt seine Tätigkeit auf. Die nominierten Expertinnen und Experten haben ihre Benennung durch die gematik im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit angenommen. Damit sind die Weichen gestellt für den Start der Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle, die bei der gematik angesiedelt ist. Die initiale Besetzung des siebenköpfigen Expertengremiums vereint langjährige Expertise, medizinische Praxiserfahrung und Vielfalt als Gruppe. Die sieben ordentlichen Mitglieder sind:

  • Dr. med. Anke Diehl, Chief Transformation Officer (CTO), Uniklinik Essen
  • Simone Heckmann, Geschäftsführerin (CEO), Gefyra
  • Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik, Geschäftsführer Bayerische TelemedAllianz (BTA)
  • Prof. Dr. med. Sylvia Thun, Direktorin für digitale Medizin und Interoperabilität, BIH@Charite – Universitätsmedizin Berlin
  • Dr. P. H. Susanne Ozegowski, Geschäftsbereichsleiterin Unternehmensentwicklung, TK
  • Jörg Studzinski, Projektleiter Digitalisierung, AGAPLESION MITTELDEUTSCHLAND
  • Prof. Dr. rer. nat. Dr. habil. med. Martin Sedlmayr, Professor für Medizinische Informatik, TU Dresden


Frau Prof. Dr. Sylvia Thun wurde von der Gruppe zur Vorsitzenden gewählt und freut sich auf die verantwortungsvolle Aufgabe und Zusammenarbeit: „In den nächsten 18 Monaten wollen wir zusammen die notwendigen Weichen für mehr verbindliche und international anerkannte Standards im deutschen Gesundheitswesen stellen und mehr Gesundheit und Forschung durch mehr Team Play fördern. Dafür werden wir gemeinsam sektorenübergreifend die relevanten Hürden für Versorgung, Public Health und Forschung identifizieren und die Erkenntnisse in ein Arbeitsprogramm überführen.“

Seitens der gematik verantwortet Stefan Höcherl, Leiter Strategie & Standards bei der gematik, die Koordinierungsstelle für Interoperabilität und damit die Zusammenarbeit mit dem Expertengremium. Für die gematik sei es dabei ein wichtiges Anliegen, so Höcherl, „die guten bestehenden sektoralen Standardisierungs-Aktivitäten und Ergebnisse mit der internationalen Perspektive und der laufenden Modernisierung der Telematikinfrastruktur zusammenzuführen und unter einer gesamthaften Betrachtung zu bündeln.“

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