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Verbindung zur Telematikinfrastruktur

Ärztliche Behandlung der Versicherten, Abrechnung der Leistungserbringer und Sicherheit in der Telematikinfrastruktur waren zu jeder Zeit gewährleistet

Die Ursache der am 19. März 2018 von der gematik bekanntgegebenen Störung der Verbindung zur Telematikinfrastruktur (TI) wurde gemeinsam mit den beteiligten Anbietern der TI noch am gleichen Tag erfolgreich behoben. Die von der Störung betroffenen Konnektoren konnten im Laufe derselben Woche die Verbindung in die TI wieder erfolgreich aufbauen.

Die Störung hat zu keiner Zeit die ärztliche Behandlung der Versicherten beeinflusst. Das Versichertenstammdaten-Management ermöglicht online automatisiert zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind und diese ggf. online zu aktualisieren (wenn der Krankenkasse neue Stammdaten vorliegen).

Während der Störung ist der automatische Online-Abgleich der Versichertenstammdaten nicht erfolgt, das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte und die Übertragung in das Primärsystem waren während dieser Zeit jedoch uneingeschränkt möglich. Somit konnte auch für den Zeitraum dieser Störung der Verbindung zur TI ein gültiger Prüfnachweis für die Abrechnung erzeugt werden.

Die Sicherheit der TI war zu keiner Zeit gefährdet. Die Blockierung der Online-Verbindung durch die Konnektoren geht auf einen Sicherheitsmechanismus zurück. Die Online-Verbindung wird verhindert, wenn dem Konnektor keine ausreichend aktuelle Zertifikats-Sperrliste zur Verfügung steht.

Die gematik legt verbindliche Methoden und Verfahren zur Zusammenarbeit mit den Herstellern und Anbietern der TI auch nach der Inbetriebnahme fest. Dadurch wird gewährleistet, dass Betriebsstörungen durch gemeinsames Handeln zügig beseitigt werden und das erforderliche Datenschutz- und Informationssicherheitsniveau während des laufenden Betriebs aufrechterhalten bleibt.

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gematik-Brief PDF | 213.1 KB | 15.05.2018