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Unsicherheiten beim TI-Anschluss: Konnektor ist nicht das Problem

gematik nimmt Berichte über Unsicherheiten beim Anschluss von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) ernst. Sie will auf einheitlichen Kenntnisstand und ein enges Hand in Hand von Dienstleistern vor Ort (DvO) und Praxis-IT hinwirken.

Der gematik sind derzeit keine verbindlichen Zahlen bekannt, die sich auf Unsicherheiten beim Anschluss von Praxen an die Telematikinfrastruktur durch Dienstleister vor Ort beziehen. Daher kann momentan keine valide Aussage zu in den Medien dargestellten Fällen getroffen werden. Die gematik ist – auch im Austausch mit den Herstellern und anderen Institutionen – um Klärung bemüht, ob es sich um Einzelfälle handelt, die gegebenenfalls lokal bzw. lokalisierbar sind, oder um ein systematisches Problem beim TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung. Unabhängig davon wird die gematik auf die Hersteller zugehen und auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten – etwa über das Fachportal (https://fachportal.gematik.de/) und unterstützende Materialien – auf weitere Beratung und Information der Dienstleister vor Ort und der IT-Dienstleister von medizinischen Einrichtungen hinwirken. Sorgen und Berichte Dritter über Unsicherheiten bei TI-Anschlüssen nimmt die gematik ernst. Klar ist aber auch: Der Konnektor ist nicht das Problem.

Mit dem Konnektor kann die Sicherheit in einer Praxis gestärkt werden. Auch die technische Frage des Installationsweges – ob in Reihenschaltung oder im Parallelbetrieb – ist nicht das Problem. Entscheidend ist der richtige Umgang mit den technischen Gegebenheiten vor Ort und auch das enge Zusammenspiel aller an einer Praxis-IT beteiligten Dienstleister. Dafür ist Aufklärungsarbeit, idealerweise ein einheitlicher Kenntnis- und Verfahrensweg beim TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung sowie eine ausführliche und transparente Dokumentationen der Handhabung hilfreich.

Die gematik hat hierbei aufgrund ihrer gesetzlich geregelten Zuständigkeit nur begrenzten Einfluss und keine Regulierungsmöglichkeiten. Sie bietet aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestmögliche Unterstützung an, damit DvO und IT-Services einer medizinischen Einrichtung künftig noch besser Hand in Hand arbeiten können.

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Sicherheitsbericht 2018 PDF | 224.0 KB | 09.04.2019