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Elektronische Patientenakte in der Testphase: Konnektorhersteller ziehen erste Bilanz

Am 1. Januar startete die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) mit einer Testphase – und damit das derzeit größte IT-Projekt Europas. Die drei Konnektorhersteller, die zusammen mit Praxen und Krankenhäusern mit Hochdruck an der ePA-Einführung arbeiten, ziehen eine erste Bilanz zum Start und geben einen Ausblick auf die nächsten Schritte.

Markus Linnemann, Leiter Division eHealth der secunet security networks AG: „Aktuell läuft wie geplant der Zertifizierungs- und Zulassungsprozess. Wir reagieren auf Rückmeldungen aus dem Feldtest hinsichtlich möglicher Verbesserungen und erwarten die Zulassung zum Produktivbetrieb sowohl für den Einbox- als auch für den Rechenzentrumskonnektor im zweiten Quartal 2021.“

Dr. Christian Schanes, Leiter der Gruppe TI-eHealth der Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH: „Wir konnten bereits im Dezember wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns sehr gut dabei helfen, auch in Pandemie-Zeiten einen optimalen Feldtest umzusetzen. Mit den Technologie-Komponenten „ePA für die Versicherten“ und „ePA für den Konnektor“ können wir nun erstmals Use Cases Ende zu Ende zwischen Versicher­ten, Leistungserbringern und Krankenkasse integriert und gesichert durchführen.“

Dr. Tino Großmann, Senior Vice President Connectivity der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA: „Wir erwarten keine Probleme bei der Anbindung der von Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Apotheken genutzten CGM-Primärsysteme. Uns kommt hierbei das Know-how durch die Patientenakte CGM LIFE zugute, die Ärztinnen und Ärzte bereits seit mehreren Jahren aus ihren Arztinformationssystemen heraus mit medizinischen Informationen befüllen können.“

Hier geht es zu den ausführlichen Statements der Konnektorhersteller.