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Elektronische Patientenakte (ePA): zweites Dokumentenpaket veröffentlicht

Der Versicherte erhält durch weitere Zugangsmöglichkeiten zur ePA mehr (Wahl-) Möglichkeiten: Das gestern von der gematik veröffentlichte Dokumentenpaket 3.1.0 beinhaltet Spezifikationen für das ,ePA-Frontend für Versicherte‘ und die kontaktlose Schnittstelle.

Mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung der gematik vom 15.05.2019 wurde das Dokumentenpaket für den Online-Produktivbetrieb der Telematikinfrastruktur, Release 3.1.0 , freigegeben und anschließend veröffentlicht. Hierbei wurden insbesondere auch Erweiterungen für die elektronische Patientenakte (ePA) aufgenommen, um die gesetzlichen Regelungen des am 11.05.2019 in Kraft getretenen ,Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung‘ (Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG) zu berücksichtigen.

Bereits im Dezember 2018 war das Dokumentenpaket 3.0.0 als Grundlage für die Marktentwicklung der elektronischen Patientenakte von der gematik veröffentlicht worden.

Entsprechend den Regelungen aus dem TSVG wird für die ePA zusätzlich ein alternatives Authentisierungsverfahren für die Versicherten ohne Einsatz der eGK am ,ePA-Frontend des Versicherten‘ ermöglicht. Heißt konkret: Zusätzlich zum Zugriff des Versicherten auf die ePA mittels eGK, kann – auf expliziten Wunsch des Versicherten – auch ein Zugriff mit einem alternativen Authentisierungsverfahren ohne eGK erfolgen. Dies vereinfacht den Zugriff auf die ePA mit mobilen Endgeräten (Smartphone und Tablets).

 

Konzepte und Spezifikationen der gematik für Komponenten und Anwendungen in der Telematikinfrastruktur sind im Fachportal im Internet für die Hersteller veröffentlicht: https://fachportal.gematik.de/

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