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Einführung der elektronischen Patientenakte nimmt weiter Fahrt auf

gematik gibt grünes Licht für secunet-Konnektor PTV4

Die gematik hat das Upgrade PTV4 für den secunet-Konnektor – und damit für den ersten von insgesamt drei Konnektoren – zugelassen. Dieses Upgrade ist notwendig für die Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Praxen und Krankenhäusern. Damit nimmt die Einführung ePA in Deutschland weiter Fahrt auf, denn der secunet-Konnektor hat den größten Marktanteil der drei Konnektorhersteller.

Im Januar startete die ePA mit einer Testphase in ausgewählten Praxen und Krankenhäusern. Dieser Test ist für eines der derzeit größten IT-Projekte Europas wichtig, um die Leistungsfähigkeit der ePA vor der Einführung in Arztpraxen und Krankenhäusern in ganz Deutschland zu überprüfen und sicherzustellen.

Die Zulassung des Konnektor-Upgrades der secunet AG ist eine weitere wichtige Voraussetzung für den bundesweiten Einsatz der elektronischen Patientenakte. In Praxen und Krankenhäusern, die mit dem secunet-Konnektor an die Telematikinfrastruktur angebunden sind, können in den nächsten Wochen Updates für den Konnektor und die Praxisverwaltungssysteme bzw. Krankenhausinformationssysteme der verschiedenen Softwareanbieter installiert werden. Dadurch sind sie startklar für die elektronische Patientenakte. Die Patienten haben dann die Möglichkeit, mit ihrem Arzt ihre ePA mit Daten und Dokumenten zu befüllen.

 „Dass die ePA bald bundesweit verfügbar ist, ist ein Kraftakt, den wir nur gemeinsam mit allen Beteiligten – den Krankenkassen, den Industrie-unternehmen und den Ärztinnen und Ärzten – stemmen können“, erklärt Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik. „Mit der Zulassung des ersten Konnektor-Upgrades geht die Einführung der ePA mit großen Schritten voran.“