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Bundesgesundheitsministerium hält an der gematik fest

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat in einem Schreiben an die gematik und deren Gesellschafter vom 14. Mai 2018 bekräftigt, am Aufbau der Telematikinfrastruktur festzuhalten.

Das sichere Gesundheitsnetz stelle die Basis dar, die in jedem Fall für alle weiteren Digitalisierungsvorhaben im Gesundheitsbereich benötigt werde, heißt es in dem Schreiben. Mit der Telematikinfrastruktur wird das Gesundheitswesen bundesweit einheitlich, sicher und sektorenübergreifend vernetzt.

Die vom BMG aufgeführten Überlegungen unterstreichen das Konzept der Telematikinfrastruktur, das die Nutzung moderner, vernetzter medizinischer Anwendungen fokussiert – um die medizinische Versorgung zu verbessern. Neben dem Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte werden auch alternative – wie etwa mobile – Authentisierungsverfahren berücksichtigt. Das soll Versicherten den Zugang zur Telematikinfrastruktur erleichtern. Dabei seien die Sicherstellung von Interoperabilität, Sicherheit, Schnittstellenoffenheit und das Setzen von Standards elementar, betont das BMG.

Anspruch der gematik ist, auch künftig ihre Aufgaben fristgerecht zu erfüllen und ihren Beitrag zur digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen zu leisten.

Gemäß dem Fünften Sozialgesetzbuch hat das BMG die Rechtsaufsicht über die gematik.

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gematik-Brief PDF | 213.1 KB | 15.05.2018