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Ärztetag bestätigt Arbeitsstrukturen der gematik

Der 121. Deutsche Ärztetag (DÄT) in Erfurt hat die bestehenden Arbeitsstrukturen der gematik bestätigt.

In einer Entschließung hoben die Delegierten hervor, dass das Zusammenspiel von technischer Kompetenz der gematik und medizinisch-fachlicher Kompetenz der Selbstverwaltung funktioniere. Anwendungen wie das Notfalldaten-Management und der Elektronische Medikationsplan stünden zur Einführung bereit. Es fehlten jedoch die Komponenten der Industrie, um diese zu ermöglichen, heißt es in der DÄT-Entschließung.

Gesellschafter der gematik sind – neben dem GKV-Spitzenverband als Kostenträger – die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, der Deutsche Apothekerverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung als Leistungserbringerorganisationen.

Auch sprachen sich die Delegierten gegen die Errichtung eines staatlichen Bundesinstituts aus, um den Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) voranzutreiben. Die Etablierung eines Bundesinstituts würde den TI-Aufbau verzögern und die Industrie mitunter verunsichern. Eine dadurch beschleunigte Bereitstellung der Komponenten seitens der Industrie sei nicht zu erwarten.

 

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gematik-Brief PDF | 213.1 KB | 15.05.2018