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elektronische Gesundheitskarte

Implementierungsleitfaden zur Einbindung der eGK in die Primärsysteme der Leistungserbringer

Mit dem Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) entsteht für die Anbieter von Primärsystemen (PS) die Aufgabe, neben dem Einlesen der KVK auch das Einlesen der eGK zu ermöglichen. Zwischen den beiden Kartentypen bestehen gravierende Unterschiede, sowohl, was die Hardware betrifft (Speicher- versus Prozessorkarte) als auch bezüglich der Datenstruktur. Während die Daten auf der KVK ASN.1-kodiert in einem einzigen linearen File abgelegt sind, besitzt die eGK ein hierarchisches Filesystem und verwendet für die Fachdaten, welche auf der eGK gzip-komprimiert abgelegt sind, das XML-Format. Der Einlesevorgang für die eGK muss daher anderen Algorithmen folgen als der für die KVK.

Das vorliegende Dokument liefert eine Zusammenfassung der Arbeitsvorgänge, die zum Lesen der Versichertenstammdaten von einer eGK nötig sind, und gibt Hinweise, wo man detaillierte Informationen finden kann.

Elektronische Gesundheitskarten, die im Basis-Rollout ausgegeben werden, sind vollständig ausgestattet, um für die später geplanten Online-Verfahren verwendet zu werden. Sie enthalten neben den Versichertenstammdaten weitere (noch leere) Dateien und verschiedene Zertifikate und private Schlüssel, die für Authentisierung und Aktualisierung der eGK nötig werden. Diese Dateien und Features sind nicht Gegenstand des vorliegenden Dokuments, sie werden erst im Online-Rollout relevant.