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Telematikinfrastruktur geht in Betrieb

Versichertenstammdaten-Management (VSDM)

Die Einführung der Telematikinfrastruktur beginnt mit der Umsetzung des sogenannten Versichertenstammdaten-Managements. Dieser ist für Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten verpflichtend, wenn sie an der Versorgung gesetzlich Krankenversicherter teilnehmen.

Das Versichertenstammdaten-Management ist die erste Anwendung der Telematikinfrastruktur. Sie ermöglicht es Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten in Echtzeit (online) zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind bzw. ob ein gültiges Versicherungsverhältnis besteht.

Um sicherzustellen, dass die Telematikinfrastruktur praxistauglich ist und im Versorgungsalltag störungsfrei funktioniert, haben 500 ausgewählte Praxen und sechs Krankenhäuser in der Testregion Nordwest (Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) deren Stabilität unter realen Bedingungen und mit Echtdaten erprobt. Das beinhaltete unter anderem folgende Abläufe: die Installationsprozesse für die erforderlichen Geräte und die genutzte Software in Praxen und Krankenhäusern, die Schulung von Ärzten und Personal, die Abläufe beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte inklusive Dauer, der Umgang mit Fehlermeldungen oder Reaktionen von Patienten sowie Rückmeldungen von Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten.

Die Ergebnisse aus der Erprobung waren eine Voraussetzung für den Start des sogenannten Online-Produktivbetriebs, mit dem schrittweise Praxen und Krankenhäuser flächendeckend an die Telematikinfrastruktur angeschlossen werden. Die Erprobung wurde hierfür wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Infografik VSDM

Infografik VSDM